Gewinnerbeitrag: ,,Das Hassgedicht“

Das Hassgedicht

Manchmal, wenn ich durch die Siedlung lauf‘, und seh‘ was dort des Nachts passiert, dann frag ich mich nach nicht einmal zwei versifften Häuserblocks und ausnahmsweise mal weniger als vier Beleidigungen schon ganz schockiert: wer hat eigentlich am Hass der Anderen Schuld?

Ich bin, was meinen Liebeskompass angeht, durch den Regenbogen der Gefühle mit anderen Männern verbunden, oder um es weniger poetisch und mit den Worten des achtzehnjährigen Bonzenkindes Martin am Straßenrande auszudrücken, eine verfickte Schwuchtel. Kein Grund deprimiert zu sein meine Damen und Herren, ich hab‘ auch so meinen Spaß. Wie dem auch sei, ich frag mich in solch‘ einem Moment immer: wer hat eigentlich am Hass der Anderen Schuld.

Ist das achtzehnjährige Bonzenkind Martin vielleicht einfach zurückgeblieben, haben die Eltern da was in der Erziehung vermieden, oder, und das ist natürlich um einiges einleuchtender, bin ich wie alle Homosexuellen Schwuchteln Teil einer Geheimgesellschaft die nur darauf wartet das die Menschheit ihre Mauer fallen lässt um sie dann mit allen Waffen die wir besitzen anzugreifen die da lauten: kleine pinke Smoothies mit gezwirbelten Strohhälmen und ganz vielen Kopien des Films Brokeback Mountain! Obwohl, nein, wir leben ja schon in 2018: Cranberry Vodka aus der Flasche und BluRay Discs von Transformers-Die Rache.

Doch wer hat nun am Hass der Anderen Schuld? Sollten sich die Afro-Amerikaner vielleicht einfach mal mit Perwoll-Strahlend Weiß waschen, um im Dunkeln von den Cops besser gesehen zu werden? Oder alle Frauen einfach zu Männern um operieren lassen damit Sie, um mal wieder das achtzehnjährige Bonzenkind Martin zu zitieren nicht mehr so krass viel dumm sind und so. Doch dann hätte Martin ja wieder das Problem mit den Schwuchteln: irgendwas muss er ja Freitagsabends vor Fack ju Göthe Filmhabend und Freisaufen bei Freddie noch zu ficken haben.

Wer hat eigentlich am Hass der anderen Schuld. Sind die Kriege im Nahen Osten vielleicht auch nur auf ein Mangel an konstruktiver Kommunikation zurückzuführen, oder geht es auch da um den Hass auf andere Meinungen und könnte das ständige Schuldzuweisen ebenfalls daher rühren?

Ich glaub an GOTT! Und ich an Allah! Vermaledeit, auch wenn das Wort Allah nur die arabische Übersetzung für das Wort Gott ist, muss ich nun mit all meinen Waffen Krieg führen! Und danach verklag ich Google Übersetzer, das geht ja mal gar nicht sowas!“

Doch wer hat Schuld am Hass des anderen, Allah oder Gott, Gott oder Allah? Die Antwort, und ich gebe zu sie ist etwas sonderbar, lautet: niemand. Denken Sie mal darüber nach.

Wer hat eigentlich am Hass der anderen Schuld? Kann man von einer Schuld sprechen, wenn Hass doch eigentlich was Gutes sein kann? Wer könnte weiterhin für gute Filme sorgen, wenn sich die minderjährigen masturbierenden Marvel-Muttersöhnchen nicht andauernd mit den dadaistischen dunkelfetischistischen DC-Discettenlaufwerksbefruchtern streiten würden? Was wäre, wenn keiner angefangen hätte, alle Männer plötzlich als Schweine darzustellen und den Hass in den Medien breit zu treten? Wenn Sie sagen sie würden dann keine Nachrichten mehr gucken-me too! Und was wäre, wenn niemand damals Hitler gehasst hätte? Dagegen wär der kleine Raketenmann kurz hinter China ein Witz in einer nordkoreanischen Kindertagesstätte.

Doch es gibt nicht immer nur positiv und negativ, Marvel und DC, Alpha und Omega, Frauen und Männer, Schwuchteln und Machos, Toastbrot oder Pumpernickel, Leben und Sterben, intelligent und dumm, leer und voll, lang und kurz, schwarz und weiß, Opponent und Proponent, Ebbe und Flut, Krieg und Frieden. Hassen und Lieben. Nein, es gibt mehr als das, ein ich und du, ein Wir-Gefühl, was wir für wirklich Wichtig halten, wenn wir statt Zuckerbrot mal Peitsche kriegen. Denn wenn mich das achtzehnjährige Bonzekind Martin als Schwuchtel beleidigt, dann tut mir das nicht weh. Es tut mir nicht weh, das das Wort schwul und all seine Synonyme in der Umgangssprache mit scheiße gleichgesetzt werden und es trifft mich auch nicht mehr wenn ich schief angeguckt werde, außerhalb meiner Herde. Denn meine Herde, meine Freunde, die sind da und schützen mich. In dem sie sich nicht fragen, wer hat Schuld am Hass der anderen, indem sie das Wort schwul benutzen, so wie es gemeint ist und indem sie etwas mit dem Hass machen, was zwischen Schuld und Unschuld steht. Vergessen. Denn wo kein Hass, dort nicht die Frage: wer ist Schuld am Hass der Anderen. Was scheren mich die Anderen. Ich habe Liebe.

– Felix Froning

Kategorien: Schule

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Volker Hauff zu Gast im Augustinianum

Am 21. November 2017 besuchte Volker Hauff, Herausgeber des Brundtland- Berichtes und ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Minister für Technologie und Forschung sowie für Verkehr und früherer Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main das Grevener Gymnasium. Dabei hat er aus seinem Leben erzählt und ist besonders auf die Fragen der Schüler in einem Interview und in einer Diskussionsrunde zum Thema Nachhaltigkeit eingegangen. Gesondert hat er den Brundtland-Bericht in einem ausführlichen Vortrag vorgestellt.

Der erste Teil der Befragung befasste sich mit vielseitigen Themen, die von seinem Familienstand, über seinen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung bis hin zu seiner internationalen Studienarbeit und seinem Beitrag zum Brundtland-Bericht langten. Dabei standen gerade Themen, wie der CO– Ausstoß und Kohlekraftwerke, die die Luftqualität in Deutschland nachhaltig beeinträchtigen, sowie sein Beitrag und seine Bewertung seiner Arbeit im Vordergrund. Ebenfalls definierte er das Thema Nachhaltigkeit als ein ökonomisches, ökologisches und soziales Problem, das nicht alleine den Umweltschutz umfasst, sondern aus vielen Perspektiven gesehen und verstanden werden muss.

Der zweite Teil seines Vortrags befasste sich konkret mit dem Brundtland-Bericht, den Volker Hauff in einem Vortrag thematisierte. Dabei ging er speziell auf die Zusammensetzung der Kommission ein und betonte die Wichtigkeit des herausgearbeiteten Nachhaltigkeits-Begriffs, da der Bericht keine fertigen Antworten geliefert hat, sondern auf ein Problem hingewiesen und einen Prozess in Gang gesetzt hat. Ebenfalls stellt er die Erfolge und das Aufsehen, das der Brundtland-Bericht erreicht hat, heraus, was beispielsweise durch die Pariser Beschlüsse und die Bonner Weltklimakonferenz deutlich wurde, die durch den Bericht initiiert wurde.

Der dritte Teil bestand aus einer offenen Diskussion, in der noch einmal die Thematik der Mobilität aufgegriffen und auch die Kohlekraftwerke und seine Haltung dazu thematisiert wurden.

Zusammenfassend hob Volker Hauff bei seinem Besuch hervor, dass Nachhaltigkeit mehr als Umweltschutz bedeutet und dass es sich um einen Prozess handelt, der durch den Brundtland-Bericht in Gang gesetzt wurde, an dem aber auch stetig gearbeitet werden muss.

Die PowerPointPräsentation „30 Jahre Brundtland-Bericht“ kann bei Interesse unter der Menüleiste Angebote//Nachhaltige Bildung auf der Schulhomepage heruntergeladen werden.

(Artikel von: Julia Semesdiek, Abiturientin 2018)

Kategorien: GAGpolit, Greven, Highlights, Nachhaltigkeit

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SoWi Forum: Umgang mit Rechtspopulismus

Am Donnerstag, den 04.05.2017 fand in der Aula eine Podiumsdiskussion zum Thema „Umgang mit Rechtspopulismus“ statt. Neben den Sozialwissenschafts-Kursen der Jahrgangsstufe zehn und einigen Lehrern war auch der SoWi Leistungskurs der Stufe elf anwesend.

Zu Beginn hielt Herr Dr.Krobisch eine kleine Einführungsrede. In dieser erklärte er auch den Grund aus welchem die AfD nicht geladen war. Wie die Meisten wissen, haben auch wir an unserer Schule 17 Flüchtlinge und es gelte diese zu schützen, erläuterte unser Direktor. Laut ihm solle niemand unsere Schule betreten, der Schüler ausgrenzt.
Danach gab er das Wort weiter an den Moderator der Diskussion, Thomas Philipzen. Dieser hatte die Aufgabe die Veranstaltung mit gekonnten Überleitungen und etwas Humor zu begleiten. Zur Veranstaltung waren vier Redner geladen. In einer flotten Runde stellten sie sich vor. Gast Nummer eins war der Student und Autor Josef Kraft, in Co. Arbeit hat er schon ein Buch zu diesem Thema veröffentlicht. Außerdem ist er ehemaliger Schüler unserer Schule. Der Zweite im Bunde ist Herrn Günter Benning gewesen, ein Redakteur der WN. Außerdem war Professor Dr. Schlipphok von der Uni Münster vor Ort. Als einzige Frau komplettierte Christina Möllers von der Villa Ten Hompel die Runde, sie ist Sozialpädagogin.

Auf Wunsch der Schüler gab es dieses Jahr außerdem eine Neuerung: Zwei Schülerinnen des Leistungskurses saßen im Hintergrund und trugen die Aufgabe der „Zeitnehmer“, Zog sich das Gespräch zu sehr in die Länge, durften sie mit Schwung den Gong betätigen, um die Teilnehmer daran zu erinnern, dass das Publikum mit dem Thema abgeschlossen hatte.
Im Laufe des Nachmittags wurde aber nur ein einziges Mal vom Gong Gebrauch gemacht. Zur besseren Gestaltung des Nachmittags wurde die Diskussion in drei Blöcke eingeteilt: Die ersten Beiden befassten sich mit den Themen Ursachen und Gefahren von Rechtspopulismus, beide sollten jeweils eine viertel Stunde einnehmen. Der letzte Block zum Thema Umgang war für 40 Minuten eingeplant.

Wie es aber in angeregten Diskussionen oft so ist wurde auch an diesem Tag das Zeitfenster etwas flexibler behandelt. Die Gestaltung der Diskussion wurde unter anderem auch vom Leistungskurs übernommen. Einige Schüler hatten interessante und unterschiedliche Fragen vorbereitet, die sie dann im Laufe des Gesprächs stellten. Diese Fragen beschäftigten sich mit Problemen oder Themen, über die auch viele von uns das ein oder andere Mal nachgedacht haben.
So konnte zum Beispiel festgestellt werden, warum die AfD so ,,stark“ sei. Dabei gaben die Gastredner an, dass die AfD entgegen des weit verbreiteten Glaubens gar nicht so stark sei. Sie habe einzig und allein eine starke Präsenz in den Medien. Diese käme auch durch die extremen Programmpunkte und Äußerungen verschiedener AfD Mitglieder. Außerdem sei es ein Irrtum, dass diese stärker würde, denn Rechtspopulismus gab es schon immer und das nicht nur in Deutschland.
Während der Veranstaltung wurden aber nicht nur Fragen geklärt, es wurden auch Klischees besprochen und richtiggestellt. Wie stellt man sich einen AfD-Wähler vor, zum Beispiel. Die Meisten würden wahrscheinlich antworten, dass jeder Wähler dieser Partei ungebildet sei und ein klassischer „Vorstadt Asi“, dem ist aber eben nicht so. Die These der Experten lautet: Wer die AfD wählt, ist unzufrieden und fürchtet die Konkurrenz. Manche wählen so aus Rebellion, einfach um zu zeigen, dass sie sowohl mit der SPD, als auch mit der CDU (oder anderen Parteien) unzufrieden sind. Andere wählen, weil sie um ihre Existenz fürchten und glauben, den sozialen Abstieg so verhindern zu können.
Das Thema Medien spielte während der Unterhaltung ebenfalls eine wichtige Rolle. Viele Meldungen würden durch diese dramatisiert, stellte WN Redakteur Benning fest. Man solle als Beispiel die N24 Untertitel nehmen, war sein Kommentar dazu. Und auch die Verkürzung der Nachrichten durch die sozialen Medien stelle ein Problem dar (Facebook an dieser Stelle sein Beispiel), da nicht alle Information weitergeleitet würde. Wer Sicherheit will, so Frau Möllers, der solle verschiedene Quellen vergleichen und sich multimedial informieren. In Diskussionen ist es wichtig korrekte und konkrete Informationen zu haben, daher sollte man bloß nicht alles glauben, was man liest.

Zum Ende der Veranstaltung wurde auch das Publikum mit einbezogen. Moderator Thomas Philipzen ging durch die Reihen der Zuschauer, auf der Suche nach Leuten, die er befragen konnte. Sein erster Auserwählter war Herr Dr. Kinkelbur.
Auf die Frage, ob er Lehrer sei, antwortete er widerwillig mit: „Ja, leider!“. Die Schülerschaft reagierte mit einem lauten Klatschen. Aber auch wir kamen nicht davon. Als Herrn Philipzen einen Schüler mit der Frage, ob wir diskutieren können, konfrontiert, antwortete dieser achselzuckend: „Keine Ahnung“. Selbst als der Moderator nachbohrte, schien der Schüler nicht befähigt, eine Antwort zu geben. Dies lies Herrn Philipzen zu der Frage kommen, ob der Schüler überhaupt wisse, auf welche Schule er gehe. Lautes Lachen bewies, dass das Publikum amüsiert war.
Als der Moderator aufs Podium zurückkehrte, neigte die Veranstaltung sich langsam dem Ende zu. Die vier Teilnehmer wurden abschließend gebeten, ein Fazit zu ziehen und uns Schülern etwas mit auf den Weg zu geben. Sie waren sich alle einig und ergänzten sich, so dass am Ende mitzunehmen ist, dass man immer im Gespräch bleiben soll. Sich informieren und mit Freunden oder Bekannten diskutieren, kann einen oftmals weiterbringen. Auch wichtig sei es, sich zu fragen, wo unsere Gesellschaft überhaupt hinsoll. Klarheit und Vielfältigkeit führen zum Ziel. Professor Schlipphok stellte an dieser Stelle fest, dass sich informieren nicht heißt, einfach zu gucken, was der Wahl-O-Mat einem vorschlägt, sondern dass man vor allem in der Politik selber denken solle. Aber nicht nur während der Wahlperioden ist es wichtig, aktiv zu sein, auch wenn keine Wahlen anstehen, kann man sich immer noch vielseitig engagieren und für seine Meinung einstehen. Demokratie ist wie ein „zartes Pflänzchen“, sie muss jeden Tag gehegt und gepflegt werden.

 

Artikel von: Laura Hülsken feat. Joe Kryszat

Kategorien: Events, GAGpolit, Greven, Medien, Schule

Lateinkursfahrt der EP nach Trier

Mittwoch, den 8. März 2017, sind die drei Lateinkurse der EP zu einer dreitägigen Exkursion nach Trier aufgebrochen.

Begleitet wurden wir Schüler von den Kurslehrern Herrn Clases und Frau Althoff, sowie von Herrn Bockelmann und Frau Meyer, die für den dritten Kurslehrer Herrn Schallenberg eingesprungen war, der an der Fahrt leider nicht teilnehmen konnte.

Die Fahrt nach Trier wird seit 2016 von den Lateinkursen der EP – als Abschlussfahrt vor dem Latinum – durchgeführt.

Nach 5 Stunden Busfahrt erreichten wir am Mittwoch schließlich Trier. Nach einem kurzen Fußmarsch durch die Innenstadt gelangten wir zu unserer Unterkunft. Schon auf dem Weg dorthin fiel uns auf: Es waren hauptsächlich Schüler, die auf dem Trierer Kopfsteinpflaster unterwegs waren. Auch wir schienen mit unserer Masse an Rollkoffern und Sporttaschen kaum aufzufallen.

Untergebracht waren wir im innenstadtnahen Kolpinghaus, das mit kurzen Fußwegen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt punktete. Während unseres Aufenthalts konnten wir also auf einen Bus verzichten und alle Highlights der Stadt – wie sagt der Lateiner so schön – per pedes erreichen.

Bereits am ersten Tag stand für uns die Toga-Stadtführung an, eine Führung, deren Name daher rührt, dass die Stadtführer eine römische Toga trugen. Wir starteten an der Porta Nigra, dem wohl bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Trier. Das aus Sandstein gebaute Nordtor der ehemaligen Stadtmauer wurde durch Witterung über die Jahre schwarz und besteht noch heute aus quasi unverbundenen, übereinandergelegten, massiven Steinblöcken. Während der Führung lernten wir noch weitere römische Überbleibsel kennen, unter anderem die Kaiserthermen und die Basilika. Leider hat es – wir hatten Pech – während der Führung in Strömen geregnet. Wir blieben standfest, doch mussten wir schmerzlich feststellen: Auch die Porta Nigra hat leider kein Dach, das Schutz bietet!

Am Donnerstag stand eine Führung im Landesmuseum an, die sich je nach Kurs mit der Gründung Triers oder berühmten Ausgrabungsfunden aus römischer Zeit beschäftigte. Wir machten uns – mit Regenschirmen bewaffnet – auf den Weg zum Museum. Die Schirme leisteten beste Dienste! Nach dem Museumsbesuch, dessen Highlight auf jeden Fall ein originaler Goldschatz aus römischer Zeit war, kam – Gott sei Dank – endlich die Sonne heraus.

Das Highlight der Fahrt war die Führung im Amphitheater. Ein als Gladiator auftretender Schauspieler führte uns durch die Arena, die Ränge des Theaters und die Katakomben. Das von den Wänden und der Decke tropfende und sich auf dem Boden sammelnde Regenwasser sowie die in der Dunkelheit aufgestellten Fackeln sorgten für eine unheimliche Stimmung. Diese ließ die Ausführungen des verkleideten Gladiators noch eindrücklicher und realer erscheinen.

Auch am Freitag hatten wir noch Programm: Wir besichtigten den Dom zu Trier sowie das zugehörige Ausgrabungsgelände unterhalb des Dom-Areals, das die älteste erhaltene christliche Kirche des Landes beherbergt. Diese einzigartige Ausgrabung wurde von keinem geringeren als Papst Benedikt persönlich geweiht und eröffnet.

Genauso wie die Führungen und die Besuche der vielen Wahrzeichen Triers gehörten auch Shoppingtouren und das allabendliche Fußballgucken zur diesjährigen Trierfahrt.

Viel zu schnell war die Fahrt auch schon wieder vorbei und wir beluden den Bus wieder mit unserem Gepäck. Kurz vor dem Einsteigen bemerkten die Lehrer: Es fehlte noch das obligatorische Gruppenfoto vor der Port Nigra. Somit ging es für alle noch einmal zurück zum besagten Wahrzeichen um ein Abschlussbild abzulichten.

Nun waren endlich alle zur Abfahrt bereit und nach ca. 5 -stündiger Fahrt erreichten wir wieder den Busbahnhof in Greven.

Abschließend können wir sagen, dass die Fahrt nach Trier trotz des Wetters und des teilweise zähen Stoffes der Führungen ein Erlebnis war, das uns in Erinnerung bleiben wird.

Es wäre doch schön, wenn die Fahrt doch tatsächlich den einen oder anderen zum Nachdenken angeregt hat, ob Latein nicht doch ein lebendiges Fach ist, das es sich weiter zu wählen lohnt.

Artikel von: Philipp Braune und Hannah Boß, Artikel auf der Schulhomepage

Kategorien: Allgemein, Highlights, Schule

Poetry Slam ’17 – Lauras Beitrag

 

Draußen vor der Tür

Da spricht der Wind zu mir

Er flüstert mir ein Märchen

Vom Wald und von den Lärchen

Einst war einmal ein großes Land

Die Menschen hatten es Forst genannt

Dort lebte der König vom Wald

In prächtiger Hirschengestalt

Die Tiere waren sein Gefolge

Die Vögel seine Herolde

Sie dachten sie hätten dort ewigen Frieden

Doch leider war es nur bei dem Gedanken geblieben

Kaum wirft die Sonne ihr goldenes Licht

Zeigt der Mensch sogleich sein wahres Gesicht

Aus Frieden, Natur und Freiheit

Macht er Gewalt, Kontrolle und Leid

Und wen er nicht kontrollieren kann

Zwingt er durch des Gewehres Bann

Mit jedem Baum den er kaltherzig fällt

Verliert der Forst einen kühnen Held

Die Käfer in der Rinde

Nähren dem Specht und seine Kinder

Die Eule hat noch in keiner Nacht

Eines ihrer Augen zugemacht

Und jeder vom Stamm bis zur Baumkrone

Hat eine Aufgabe und es geht nicht ohne

Mit dem Töten eines Baumes haben wir kein Problem

Doch töten wir immer auch ein Ökosystem

Und blieb es noch nie bei einem

Gar Tausende müssen unter uns leiden

Das großes Land des Hirschen schrumpft

Während manches Gebiet auch völlig versumpft

Die Wüste wächst, der Pol nimmt ab

Für alle ist der Lebensraum knapp

Nur Einer breitet sich gnadenlos aus

Höher und höher, Haus für Haus

Der Mensch nimmt nur, hat noch nie gegeben

Für ihn geht es nur ums blanke Überleben

Mit jeder Minute die für uns keine Bedeutung hat

Geht der Forst verloren, Blatt für Blatt

Der große Hirsch stirbt jeden Tag mehr

Sein Herz und sein Zuhause sind traurig und leer

Und kommt die Zeit, dass der Hirsch beugt sein Geweih

So ist die Ära des Waldes endgültig vorbei

Dann legt er sich nieder in die unfruchtbare Erde

Es legen sich auch nieder alle Tiere und der Rest seiner Herde

Es konnte für dieses Märchen kein Happy End geben

Und auch niemand ist glücklich bis ans Ende vom Leben

Aber es kann nicht sein, dass man sich vor der Wahrheit graut

Jeder wird es sehen, wenn er sich draußen vor die Tür traut

Beitrag von Laura Hülsken (EP)

Kategorien: Events, Medien, Schule

SV-Fahrt 2017

Dieses Jahr ging es wiedermal im Rahmen der SV-Fahrt 2017 zur Landherberge Essern in Diepenau! Dazu trafen sich die Klassen- und Stufensprecher von der fünften bis zur zwölften Klasse, sowie die Ex-SV-Mitglieder und die momentanen SV-Mitglieder, und machten sich auf zu einer Fahrt, in welcher nicht nur selbst gestaltete Programme veranstaltet wurden, sondern auch viele verschiedene Workshops zu den Themen „Integration und Inklusion“, „Nachhaltigkeit & Schulpullis“, „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ und „Schulfest“ behandelt wurden.

Am 22. Januar um 15 Uhr starteten die SV-Mitglieder um 15 Uhr ihre SV-Fahrt am Busbahnhof in Greven. Auf der Busfahrt wurde die Zimmeraufteilung vorgenommen, die dann bei der Ankunft am Nachmittag umgesetzt wurde. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, ging es zum Abendessen bestehend aus einem Buffet, das von den Mitgliedern zusammen gestellt wurde. Da ein Mitglied an dem Tag zufälligerweise auch noch Geburtstag feierte, gab es Kuchen und dem Geburtstagskind wurde ein Liedchen gesungen. Zum sogenannten „Kennlernabend“ versammelten sich alle zu einem kleinen Projekt, das von einem Mitglied der SV organisiert wurde. Bei lustigen Spielen mit Luftballons und fallenden Bettdecken lernten sich alle etwas näher kennen. Letztendlich fielen alle todmüde ins Bett.
Nach dem Frühstück wurden die Anwesenden in verschiedene Gruppen eingeteilt, in denen bis zum Abend Rollenspiele geplant wurden. Für jede Gruppe gab es vorgegebene Begriffe, wie „Pappbecherstapelkunst“, „Einhornhaarspange“ oder „Vorstand der Bezirksregierung“. Nach dieser Erklärung gab es einen Spaziergang für alle, während die Ex-SV das Mittagessen zubereitete.
Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann in die Arbeitsphase mit verschiedenen Workshop-Angeboten der SV. Die Workshops behandelten die Themen „Integration und Inklusion“, „Nachhaltigkeit & Schulpullis“, „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ und „Schulfest“.
Nach dem Abendessen wurden dann die besagten Rollenspiele vorgestellt. Durch die langen Rollenspiele gab es danach einen bunten und entspannten Abend. Bei dem konnten sich die zuvor eingeteilten Teams in vier kleinen Spielen, wie beispielsweise „Luftballon rasieren“ und „Münzwerfen“, unter Beweis stellen.

Am Abreise-Tag gab es nach dem Aufräumen eine kleine Feedback-Runde zur gesamten Fahrt, die sehr positiv ausgefallen ist. Danach ging es mit dem Bus wieder zurück nach Greven!

Kategorien: Greven, Schule

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18. Türchen

Weihnachtlicher Kaffeegenuss à la Referendar

 

Kämpfst du gerade im Klausurenendspurt gegen die Wintermüdigkeit? Hält dich das Lernen davon ab, dich auf weihnachtliche Gefühle einzustimmen? Musst du irgendwie noch den letzten Unterrichtsbesuch vor den Ferien durchstehen, obwohl deine letzten Energiereserven bereits aufgebraucht sind? Oder suchst du einfach nach einer Idee, wie du deinen Eltern eine morgendliche Feiertagsüberraschung bereiten kannst?

Für all diese Probleme gibt es eine Lösung: Den Weihnachtskaffee!

 

Zubereitung für 3-4 große Tassen:

1. Ca. 5 kleine Tassen Filterkaffee wie üblich durch die Kaffeemaschine laufen lassen (am besten fair gehandelt, es ist ja schließlich Weihnachten)

2. Ca. 250 ml. Milch auf dem Herd erwärmen

3. 2 Esslöffel Kakaopulver (gerne ebenfalls fair gehandelt) zur Milch hinzugeben, warten bis die Milch köchelt

4. 2 Esslöffel Karamellzauber Brotaufstrich (gibt’s bei Rewe) in der heißen Milch auflösen

5. Die Kakao-Karamellzauber-Milch mit reichlich Zimt abschmecken

6. Tasse etwa zu 60% mit Kaffee und 40% mit der weihnachtlichen Milchmischung füllen

7. Nach Bedarf dem ganzen ein an eine stimmungsvolle Winterlandschaft erinnerndes Sahnehäubchen aufsetzen

8. Die besinnlich-anregende Kombination aus Zimt, Zucker und Koffein genießen!

 

Geschrieben von Christian Gschweng

Kategorien: Adventskalender2013

14. Türchen

Rotkohl à la Papa

Rotkohl ist ein beliebtes Gericht zu Weihnachten, aber wenn einfach nur Rotkohl aus dem Glas aufwärmt, schmeckt es oft langweilig. Das folgende Rezept stammt von meinem Papa, der bei uns immer für das Kochen an Sonn- und Feiertagen zuständig war. Wir fanden es immer genial, obwohl ich sonst absolut kein Kohl-Fan bin.

Zutaten für 4-6 Personen:

2 Gläser Rotkohl, ruhig ein teureres Markenprodukt nehmen

1 Tasse Olivenöl

1 ganze Zwiebel, geschält, nicht zerteilt!

2 Äpfel, in sehr kleine Stücke geschnitten

1 Prise Nelkenpulver

4-6 Lorbeerblätter

2 Esslöffel Zucker

Pfeffer

nach Geschmack: einen Schuss Sojasauce

Zubereitung:

Den Rotkohl am besten am Abend vor dem Festmahl zubereiten, damit er am nächsten Tag nur noch aufgewärmt werden muss. Dann hat man am Festtag weniger zu tun und er schmeckt noch besser. Einfach alle Zutaten in einen Topf geben, die Zwiebel ganz in den Rotkohl eintauchen, und 20 Minuten köcheln lassen. Es kommt einem merkwürdig vor, eine ganze Tasse Olivenöl in den Rotkohl zu gießen. Aber dieser braucht Fett und wird dadurch wunderbar saftig.

Am Tag des Essens nur noch aufwärmen und die Zwiebel und die Lorbeeren vor dem Servieren entfernen. Die Apfelstückchen lösen sich in der Hitze auf.

Guten Appetit!

 

Geschrieben von Christiane Streubel

Kategorien: Adventskalender2013

7. Türchen

Blitzkuchen

-200g Margariene/Butter
-150g Zucker
-4 Eier
-200g Mehl
-1 Teelöffel Backpulver
-gehobelte Mandeln
-ca 2 Esslöffel Zucker
(-50g Butter)

Zubereitung :

Die ersten fünf Zutaten (Margariene/Butter, Zucker, Eier, Mehl, Backpulver) mit einem Mixer in einer einer Schüssel zu einem Rührteig vermengen. Den Teig auf einem eingefetteten oder mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Nun die Mandeln gleichmaßig auf den Teig streuen und darauf den Zucker. Wahlweise können noch kleine Butterstücke auf die Mandeln gelegt werden.

Das Blech schließlich für ca 20 min in den auf 200°C vorgeheizten Backofen stellen und fertig ist die Köstlichkeit. Bon appetit!

 

Geschrieben von Kevin Kuschat

Kategorien: Adventskalender2013

4. Türchen

Zaunlatten-Weihnachtsmann

1 Zaunlatte

2 Schrauben

Filz rot, weiß (Mütze, Mützenrand und 2 Bommel)

Flauschstoff weiß (Schnäuzer und Bart)

rote Farbe (Körper)

Farbe schwarz, weiß, rosa (Gesicht)

Zaunlatten-Weihnachtsmann

Anleitung:
-ca. 25 cm von der Latte absägen und dann mit 2 Schrauben unter den Rest der Latte schrauben

-die Latte mit roter Farbe anmalen, aber auf der Vorderseite nur 2/3 bemalen

-aus dem roten Stoff einen Viertelkreis für die Mütze ausschneiden

-aus dem weißen Filzstoff einen Mützenrand und 2 Bommel ausschneiden und auf die rote Mütze kleben

-den Schnäuzer und den Bart aus dem Flauschstoff ausschneiden und auf den Weihnachtsmann kleben

-zum Schluss das Gesicht aufmalen

 

Geschrieben von Lizzy Suntrop, Ronja Schulte

Kategorien: Adventskalender2013