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Corona-Tagebuch vom 15.03. bis zum 19.03.2021

Corona-Tagebuch der Woche vom 15.03. bis 19.03.2021
15.03.2021:
In vielen Teilen der Welt steigt die Zahl der Menschen mit einer erkannten Sars-CoV-2-Infektion nach wie vor schnell.
In Deutschland konnte der Anstieg zunächst gebremst werden, zuletzt gab es aber wieder mehr Neuinfizierte. Ab heute sind für die Schülerinnen und Schüler weiterer Jahrgangsstufen Phasen des Präsenzunterrichts möglich. Damit soll ein wichtiges Signal auf dem Weg zu mehr schulischer Normalität gegeben werden. Angesichts des weiterhin bestehenden Infektionsgeschehens ist es hierbei aber unverändert geboten, bei weiteren Öffnungen des Schulbetriebs behutsam und schrittweise vorzugehen. Aufgrund der steigenden Inzidenzen werden allerdings zeitgleich Forderungen laut, den Präsenzunterricht sofort wieder zu verbieten.
16.03.2021:
Testen soll sowohl für das Personal an Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen als auch für Schülerinnen und Schüler sowie für die betreuten Kinder ein wichtiger Beitrag zu mehr Sicherheit werden. Die Versorgung der bayerischen Schulen und Kindertageseinrichtungen mit Selbsttests ist seit der ersten Märzwoche bereits in vollem Gange. Angesichts des umkämpften Marktes hat das bayerische Gesundheitsministerium schon frühzeitig gehandelt und sich bereits im Februar die ersten Selbsttest-Kontingente gesichert.
Großer Wirbel um Impfstoff von AstraZeneca, Impfungen wurden wegen festgestellter Blutgerinnsel bei Geimpften gestoppt.

17.03.2021:
Corona-Lockerungen sollen wieder aufgehoben werden, sagt der Regierungschef Sachsens Kretschmer. In Sachsen-Anhalt ist die Präsenzpflicht für den Schulunterricht wieder aufgehoben.
Erlass der Landesregierung NRW, dass bei einer Überschreitung der Inzidenz von 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner pro Woche weitere Maßnahmen zum Infektionsschutz auch an Schulen ergriffen werden können. Schulschließungen können hier einbezogen werden, dürfen aber nur das letzte Mittel der Wahl sein.

18.03.2021:
Weltweit steigt die Zahl der Menschen mit einer erkannten COVID-Infektion nach wie vor an.
Es gibt immer wieder Kritik an den rechtlichen Regeln. Immer wieder wird von verschiedenen Seiten festgestellt, dass es an Praktikabilität der Umsetzung fehlt, bzw. die Regelungen nicht überschaubar sind. Geht das vielleicht nicht nur den Bürgen so? Kanzlerin und Ministerpräsidentenrunde beschlossen zu Jahresbeginn eine 15-Kilometer-Regel, um den Bewegungsradius von Menschen in Corona-Hochrisikogebieten einzuschränken. Mehrere Bundesländer zogen nicht mit, in Bayern und Sachsen setzten Gerichte die Regelung sogar aus. Inzwischen wird sie nirgends mehr angewendet, obwohl sie teils noch in den Schutzverordnungen steht. Bund und Ländern sind gehalten bestehende Regelungen auf tatsächlichen Bestand zu prüfen bzw. sollen den „Regelteppich nun aufräumen“.
Nach einem Beschluss der Gesundheitsminister der Länder mit dem Bund können die Impfungen mit AstraZeneca fortgesetzt werden.


19.03.2021:

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind zurzeit Veranstaltungen und Versammlungen untersagt. Nach aktueller Lage gilt dies auch für die Ausrichtung traditioneller Osterfeuer. Aufgrund der aktuellen Infektionslage ist auch bei einer Fortschreibung der zunächst bis 28. März 2021 geltenden Coronaschutzverordnung nicht mit einer Zulassung von Veranstaltungen wie den traditionellen Osterfeuern zu rechnen.
Die Landesregierung NRW hat dem Antrag der Stadt Dortmund, ab sofort an allen Schulen den Wechselunterricht einzustellen und in Kitas nur noch eine Notbetreuung zuzulassen, nicht zugestimmt. Mit der aktuellen Inzidenz von 92,8 Neuninfektionen pro 100.000 Einwohner liegt das Infektionsgeschehen in Dortmund unterhalb des Landesdurchschnitts. Das rechtfertigt keine stadtbezogene Ausnahme von den landesweiten Grundsatzentscheidungen zur Öffnung von Kindertageseinrichtungen und zum Wechselunterricht in Schulen.
Der heutige Bund-Länder-Gipfel zur weiteren Impfstrategie stellt fest, dass die Impfungen ab April auch in Arztpraxen erfolgen können. Es sollen etwa 20 Impfdosen pro Woche an jede Praxis verteilt werden. EU-Entscheidungen zu dem russischen Impfstoff Sputnik V stehen noch aus. Bundeskanzlerin Merkel möchte Sputnik V -ggf. auch ohne EU-in die Impfstrategie einbeziehen. Ein neuer Lockdown wird als wahrscheinliches Szenario festgestellt. Weitere Entscheidungen sollen in der nächsten Besprechung am Montag 22.03.21 fallen.

Kategorien: Covid-19

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