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Poetry Slam ’18

,,Schade!“ – So lautete das Thema des diesjährigen Poetry Slams der EP, wo es mit literarischen und poetischen Texten am Abend des 7. März ziemlich zur Sache ging.

Doch für all diejenigen, die nicht wissen was ein ,,Poetry Slam“ überhaupt ist: In einem Poetry Slam geht es um das Vortragen selbstgeschriebener Texte aller Art nur mithilfe der eigenen Stimme und Bewegungen. Dabei treten die sogenannten ,,Slammer“ mit dem unterschiedlichsten ,,Poetrys“ gegeneinander an. Das Publikum darf schlussendlich mithilfe von Punkten den Liebling des Abends bestimmen.

Ins Leben wurde der Poetry Slam am Gymnasium von Frau Hüser mit der Unterstützung von Frau Husmann gerufen, und wurde daher fortan jedes Jahr im Frühling zu einem bestimmten Oberthema ausgetragen. Dieses müssen die Texte der Schülerinnen und Schüler schlussendlich irgendwie wieder aufgreifen – ob humorvoll, berührend oder hinter der Rose. Am Ende des Abends soll es dann drei Gewinner geben, die mit einem Preis belohnt werden.

Geleitet wurde der gestrige Abend von Laura (Q2, Gewinnerin von 2016) und Oliver (Q1, Gewinner von 2017), die als Duo die Reihenfolge der Slammer losten und die Preise übergaben. Sobald der erste Slammer die Bühne betrat, spürte man im ganzen Raum die Aufregung von Lehrern, Schaulustigen und Vortragenden. Nachdem Benjamin S. als Beginner des Abends seinen Vortrag hinter sich gebracht hatte, folgte Poetry auf Poetry: Jan L. reimte auf jeden einzelnen Buchstaben des Wortes ,,Schade“, andere Slammer wie Clara H. erzählten von Verlust, ,,Sommernachtsträumen“ und schönen Erinnerungen. Felix K. überzeugte zwischen den ernsthaften Texten von Clara H. und Dorothea F., die den Mut den heimlichen Schwarm endlich anzusprechen thematisierte, mit einem humorvollen Poetry über Konsum.
Waldemar H. brach mit seinen Zeichnungen einer Ameise zwar eine Regel des Poetry Slams, erntete dafür jedoch viele Lacher für seinen Text ,,Kaufen Sie Vorstellungskraft!“, in welchem er als Teleshoppingverkäufer auftrat und den Zuschauern ,,Vorstellungskraft“ anbot. Mit kritischen Texten glänzten dagegen Malvin L., Laney P., Maike C. und Imke B., die entweder von Behinderungen, Erinnerungen oder unperfekten Menschen erzählten. Als letzter Slammer vor der ,,Halbzeit“ trat der Liebling des Abends auf: Felix Froning. Er griff die Themen Homosexualität und Hass auf und richtete somit einen absolut gelungenen Appell mit ganz viel Humor an die Zuschauer, welche sich vor Begeisterung kaum noch auf den Stühlen halten konnten.

Nach einer kurzen Pause ging es mit Janna N. und ihrem Text ,,Die Dunkelheit“ weiter, welche sich ebenfalls mit einem starken und zwischenmenschlichen Appell an die Zuschauer richtete und mehr Liebe und Hilfe gegenüber Flüchtenden forderte. Can P. erzählte von den Schattenseiten der Menschheit und forderte auf, manche Dinge mehr zu hinterfragen. Mika B. traute sich ein Thema anzusprechen, das für viele Jugendliche ein großer Bestandteil ihres Lebens ist oder zumindest wird: Sexualität. Ronja S. schloss sich mit ihrem Poetry über typische Teenagerprobleme an und Anna G. kritisierte scharf den menschlichen Egoismus und verwies auf die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit für eine gute Zukunft. Cedrik H. erntete schon vor Beginn seines Poetrys Lacher für seine unzähligen Wortwitze: ,,Der Text ist wie ein schüchterner Mitschüler, der spricht nicht jeden an!“
Anna D. sprach in ihrem Text über ,,Macher“ und ,,Träumer“: ,,Schade, dass es diesen kleinen Unterschied zwischen Träumen und Wirklichkeit gibt!“ Und schade, dass darauf bereits der letzte Slammer des Abends auftrat – Sandrina L. bildete mit einem sehr persönlichen Text über Freundschaft und Mobbing den Abschluss.

Es traten viele gute Slammer an diesem Abend auf, jedoch konnte es nur einen zweiten Platz geben; Malvin L. und Cedrik H. mussten daher in einem sogenannten ,,Synonymbattle“ gegeneinander antreten, worin es darum ging, die meisten Synonyme auf einen Begriff zu finden. Nach zwei Runden stand die Platzverteilung fest: Malvin belegt mit seinem Poetry über Behinderungen den dritten Platz und Cedrik H. durfte mit seinen Wortwitzen Rang zwei des Siegertreppchens besteigen. Der Sieger des Abends stand im Gegensatz dazu jedoch sofort fest. Laura kündigte ihn mit großer Euphorie an: ,,Und Erster ist… der Froning!“

Somit endete ein Abend voller kritischer Texten, die dazu aufriefen mehr zu Hinterfragen, emotionaler Erzählungen und humorvollen Witzen. Wir freuen uns auf nächstes Jahr und weitere tolle Poetrys von den verschiedensten Schülerinnen und Schüler, wenn es wieder heißt ,,Poetry Slam der EP!“

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Tag der offenen Tür am Gymnasium

Am letzten Januar-Samstag war es wieder so weit: Das Gymnasium öffnete seine Pforten für angehende Schüler, Interessenten und Entdecker!

Über zwei Stunden hatten die Besucher Zeit, sich die verschiedensten Facetten des Gymnasium Augustinianums anzuschauen: Neben den Gruselgeschichten der 7b – präsentiert im Fahrradkeller des Hauptgebäudes- und der Schulband im West I, bunten Experimenten im NW-Trakt und Rollenspielen bei der Schülerzeitung, konnte man sich über die aktuellen Angebote des Schullebens und den Unterricht informieren. Eröffnet wurde das Spektakel in der großräumigen Aula, wo nach einer Rede von Herrn Dr. Krobisch der Chor mit Begleitung des Orchesters ein Stück präsentierte. Darauf ging es auch schon ins große Gedränge: Die Referendare Herr Neubarth und Herr Erbacher veranschaulichten anhand der neuen Schultablets, dass selbst Photoshoppen mit ein wenig Übung und auf der Grundlage historischen Malereien zu einem Kinderspiel werden kann, indem sie Gesichter der Kinder anstelle der Gesichter von Ludwig XVI. einfügten.

In der Kinderbetreuung konnten unsere ganz kleinen Besucher spielen, malen und zusammen mit den Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums lesen.

Frau Husmann, Frau Bosse und Frau Eisenrichter präsentierten nahe der Aula einen kreativen Spanischunterricht: Anhand Micky Maus Comics konnten die angehenden Sprach- Interessenten sich an spanischen Sätzen versuchen und dem Bildern nicht nur Form, sondern auch Wort verleihen.

In den Kunsträumen unter dem Dach des Hauptgebäudes konnte man nicht nur staunend die Kunst der Schüler und LKler bewundern, sondern auch selbst kreativ werden! Anhand einfacher Buntstifte konnte man sich dort an dem Kolorieren verschiedenster Motive versuchen, welche schlussendlich zu einer großen Collage zusammengefügt wurden.

Neben der Knallgasprobe und anderen chemischen Experimenten, konnten sowohl Klein als auch Groß viel ausprobieren im naturwissenschaftlichen Trakt; man kam gar nicht mehr aus dem Staunen (und Bewundern der Indikatoren) heraus! Besonders gut besucht waren außerdem die Physikräumlichkeiten, wo sich die angehenden Wissenschaftler und Forscher mithilfe der Physiklehrer und Schüler an Stromkreisen und Maschinen versuchen konnten.

Harte Konkurrenz bekam der NW-Trakt durch den neuen 3D-Drucker der Informatiker, die den vielen Interessenten anhand  eigener Modelle und Beispiele das System des Druckers erklärten. Daneben fuhren die lieb gewonnenen Roboter durch die Gänge unserer Schule.

Neben den anderen Kursangeboten wurde auch das Fach Pädagogik für die angehenden Zehntklässler präsentiert. Im Keller des West II durften sich die Pädagogen und Pädagoginnen mit aufwendig gestalteten Plakaten und Aktionen die Inhalte ihres Fachs darstellen. Darunter  wurden auch die Facharbeiten der zwei Schülerinnen Berta K. und Jennifer P. vorgestellt, die diese im Rahmen des Projektkurses Pädagogik in Zusammenarbeit mit der Universität Münster verfasst haben. Das Thema, zu dem sie geschrieben haben, lautete „Forschendes Lernen, Lernen erforschen“, deshalb kamen die Schülerinnen auf folgende Ideen für ihr Projekt: „Prokrastination auf Grund von Zeitmangel“ und „Die Schlüsselwortmethode als Merkstrategie“.

Der Projektkurs geht die ganze Q1 lang, alle vier Wochen mussten die Schüler aus den Projektkursen der Schulen nach Münster fahren, wo sie von Studenten an der Universität Münster unterstützt werden. Pro Schule wurden ein bis drei Studenten  zur Verfügung gestellt, die Fragen und Hilfestellungen geben konnten.

Insgesamt lässt sich also festhalten: Das Angebot war bunt wie eh und je und das Gymnasium konnte sich angemessen von all seinen Facetten zeigen, auf dass bald viele interessierte Schülerinnen und Schüler durch die Gänge unserer Schule laufen!

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Stillnotlovinggermany

„STILL NOT LOVING GERMANY“ – Ein Stück des Literaturkurses der Q2

„STILL NOT LOVING GERMANY“- Ein Stück zur Lage der Nation Aufführung des Literaturkurses der Q2
Greven.

Am Donnerstag, den 30.3.17 präsentiert der Literaturkurs der Q2 sein diesjähriges Stück STILL NOT LOVING GERMANY, das in den vergangenen Monaten unter dem Eindruck der politischen Lage in Deutschland entstand. Ausgehend von der Forschungsfrage „Warum essen Nazis Döner?“ erkundet der Kurs alte und neue Abwege am rechten Rand, die alarmieren und herausfordern. Die Aufführung beginnt um 20.00h in der Aula des Gymnasiums. Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler, alle Lehrerinnen und Lehrer, so-wie Eltern und Freunde der Schule. Der Eintritt ist frei.

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Karneval

,,Helau!“ – Karneval 2017

Und auch dieses Jahr hieß es wieder „Helau!“ auf den Straßen der Grevener Innenstadt, wenn der traditionelle Höhepunkt des Grevener Karnevals, der große Karnevalsumzug, seine Runden drehte. Wie in jedem Jahr haben rund 50 Fußgruppen, Musikzüge und Wagen teilgenommen, die Jung und Alt an den Straßenrändern begeisterten. Der Zug bewegte sich dabei  rund drei Stunden lang durch die Innenstadt bis zur Auflösung auf dem Wilhelmsplatz.

Die KG Emspünte als Veranstalter rechneten auch diesmal mit über 30.000 närrischen Zuschauern, die allen Akteuren zujubeln würden. Gespannt durfte man wieder auf die zahlreichen großen und kleinen Umzugswagen sein, die von den Vereinen und Gruppen in mühevoller Kleinarbeit mit viel Phantasie und handwerklichem Geschick gebaut wurden.
Am Karnevalssonntag, den 26. Februar 2017, startete der „Lindwurm der Freude“ um 13.11 Uhr auf der Saerbecker Straße. Von der Saerbecker Straße aus ging es weiter durch die Friedrich-Ebert-Straße, die Martinistraße, dann über die Straße „Hinter der Lake“ und am Rathaus vorbei über die Rathausstraße. Es folgen die Königstraße und die Münsterstraße, von dort ging es in die Frankenstraße, die Johannesstraße, die Kapellenstraße, die Münsterstraße und die Alte Münsterstraße (Fußgängerzone). Nach Überquerung der Rathausstraße führte der Zug über die Marktstraße (Fußgängerzone) und die Kardinal-von-Galen Straße, bevor er sich gegen 17 Uhr auf dem Wilhelmplatz auflöste.
Ganz vorne waren dabei die Reformatorenjubilare mit Pfarrern, Presbytern und dem Bürgermeister in Lutherscher Mönchskutte, passend zum Jubiläum, und als Zugschluss der närrische Martinuspfarrer Lunemann im blau-weißen Jeckengewand. Vermehrt eingesetzte Nebelmaschinen hüllten viele Wagen in feuchten Dampf. Wenn der sich lichtete, zeigten sich etliche Gruppen und Wagen, die auch lokale Themen auf die Schippe genommen hatten. Dass Grevens Karneval auch Flüchtlingen Heimat bietet, wurde nicht nur durch die von Prinz Hubert initiierte Arche deutlich, von der aus Flüchtlinge fröhlich-erstaunt das närrische Treiben verfolgten. „Egal, wo du bist“ lautet ihr Motto. Grevens Neubürger zeigten sich auch entlang der Zugstrecke verkleidet und fröhlich-feiernd.

Die Polizei zeigte während des Umzuges deutliche Präsenz: Nicht nur zum Ende und Anfang des Zuges, sondern auch an den größeren Straßen, die der Zug passierte, hatte Grevens Polizei demonstrativ die Fahrzeuge geparkt.

 

 

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Volksbegehr zum „Turbo-Abi“

Nach nur acht Jahren Schule den Abschluss machen – das ist G8, unser momentanes Schulsystem. Vor wenigen Jahren wurde es erst eingeführt, 2013 machte dann der erste Jahrgang mit nur acht Jahren ihr Abitur. Doch genauso lange tobt schon der Streit über die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren in NRW, denn trifft das G8-System auf viel Kritik bei Eltern, Lehrern und Schülern. Gegner bemängeln die Konzeptlosigkeit, die Überlastung der Schüler und die schlechte Qualität der Schulausbildung. Doch nun gibt es die Möglichkeit abzustimmen: Ein Volksbegehren soll den Landtag nun dazu bringen, neu über das Gesetz zu entscheiden.
Die Elterninitiative ruft alle Gegner des sogenannten Turbo-Abis dazu auf, sich in die Unterschriftenlisten einzutragen. Das Volksbegehren ist dabei auf das Land Nordrhein-Westfalen begrenzt. Denn seit heute, Donnerstag den 2. Februar, liegen in den Rathäusern und Stadtverwaltungen im Land die Unterschriftenlisten aus. Jeder hat die Möglichkeit zu unterschreiben. Auf der Internetseite der Initiative „G9-jetzt“ ist es möglich, sich registrieren zu lassen und dann Unterschriftenlisten herunterzuladen, wenn man selbst sammeln möchte. Online zu unterschreiben ist allerdings nicht möglich.

Jeder Wahlberechtigte, der unterschreiben möchte, hat bis zum 7. Juni dazu Zeit. Acht Prozent der deutschen Wahlberechtigten über 18 Jahre im Land NRW müssen unterschreiben, damit das Volksbegehr mündig ist. Nach Ablauf der Frist muss der Landeswahlausschuss feststellen, ob es genügend Unterschriften gibt. Sollte das der Fall sein, muss die Landesregierung das Volksbegehren mit einer eigenen Stellungnahme an den Landtag weiterleiten.

Bild Quelle: http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/zukunft-bildung/211182/g8-versus-g9?p=all

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Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit

9. Treffen zur Nachhaltigkeit

Fair gehandelte Nikoläuse von der SV und eine 20 Cent teure Gebühr für die Pappbecherdeckel in der Mensa – Das Gymnasium und die Abenteuerkiste geben sich Mühe, um nachhaltig zu sein! Positiv sind da vor allem Resonanzen wie die 176 verkauften Nikoläuse während der Nikolausaktion im Dezember. Die SV kann sich mehr oder weniger damit brüsten, dass die Anfragen höher waren, als zunächst gedacht! Dabei schmecken die Bio-Nikoläuse auch noch ausgezeichnet, so die Reaktion der SV-Mitglieder.

Doch um in Zukunft noch mehr Nachhaltigkeit an den Tag zu legen, nimmt sich der Arbeitskreis zur Nachhaltigkeit der Mülltrennung an, die vielleicht eines Tages Teil unserer Schule werden könnte: Eine Trennung von Restmüll und Papier wäre ideal. Und nicht nur das, die Schule würde auch Geld sparen. Das geht aber nur mit Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler, denn wären die Kosten für eine Entsorgung durch die Reinigungsfachkräfte zu hoch, als dass die Schule sie tragen könne. So wirft Leon H. (SV-Vertreter) in die Runde, dass an den Grundschulen ein „Papierdienst“ existiere, den man auch in den unteren Stufen einführen könne. Die zusätzlichen Kosten für das Entsorgen durch die Fachkräfte würden also wegfallen, die Schule spare an Geld, das man „gut investieren könne“, so Herr Dr. Krobisch. Herr Dr. Kinkelbur erachtet dabei besonders den pädagogischen Aspekt als interessant – lernen die Schülerinnen und Schüler durch diesen Dienst den Umgang mit Mülltrennung und eigenständiges Handeln, das Papier zu einen der Papiertonnen zu bringen, welche dann so eingerichtet werden würden, dass die Schüler auch ohne Lehrkraft an sie herankämen. Nicht zu Letzt ist dies auch ein positiver Aspekt in Anbetracht der Kampagne „Schule der Zukunft“, an welcher unsere Schule mittlerweile teilnimmt.
Als problematisch tun sich jedoch schon bald die Kursräume der Oberstufe, sowie die Naturwissenschafts-, Kunst und MKräume auf. An einer Lösung für dieses Problem wird momentan noch gefeilt. Fest steht allerdings, dass bald vielleicht schon ein zweiter Mülleimer nur für Papier in den Klassenräumen der Sek I Einzug halten könnte.
Aber Mülltrennung geht noch besser! – das hat uns ja bereits die Q2 mit ihrer Pfandflaschensammelaktion bewiesen, bei der bereits beachtliche Erträge herausgesprungen sind. Und genau das soll auch in Zukunft so bleiben: Herr Dr. Krobisch denkt an, die Container in Zukunft der Q1 und Q2 zur Verfügung zu stellen. Heißt also, dass diese beiden Stufen dafür verantwortlich wären die Container zu betreuen und dafür zu sorgen, dass sie regelmäßig geleert würden. Teile des Geldes würden dann in die Abikasse gestiftet.
Herr Dr. Kinkelbur möchte jedoch noch mehr: Um nachhaltiger zu sein, wäre es natürlich ideal, wenn die Abiturzeitungen und die Schülerzeitung umweltfreundlich gedruckt würden. Ob das allerdings möglich ist, können nur die zuständigen Gremien bzw. die Redaktionen entscheiden.
Die Schule gedenkt außerdem einen Filmabend zum Thema der Ernährung und Nachhaltigkeit zu veranstalten – ob dies jedoch tatsächlich passiert steht momentan noch in den Sternen.

Die Schülerinnen und Schüler sind natürlich herzlichst eingeladen auch an den nächsten Treffen zur Nachhaltigkeit teilzunehmen!

Kategorien: Greven, Schule

Tag der offenen Tür am Gymnasium

Am 28. Januar fand wie jedes Jahr der Tag der offenen Tür statt. Eine gute Gelegenheit für Eltern und zukünftige Schülerinnen und Schüler sich einen Einblick in das Gymnasium Augustinianum zu verschaffen! Seine Pforten hatte das Gymnasium daher von 10 Uhr bis 12 Uhr geöffnet, repräsentierte sich mit all seiner Vielfalt in den Bereichen Theater, musikalisches Können, AGs, Sprachen und Naturwissenschaften.

Dabei bot das Gymnasium unter anderem Informationen rund um die Schule an, wie zum Beispiel die Austauschprogramme, Förderkreise, Gesprächsangebote, Soziales Lernen, pädagogische Angebote und die Präsentation des Schulsanitätsdienstes.
Sportliche Angebote wurden in der Emssporthalle dargeboten; Sport zum Mitmachen in Zusammenarbeit der Abenteuerkiste, Spielangebote und Tanzdarbietungen der Klasse 6c.
Besonders wurde sich um die Naturwissenschaften und die Informatik gekümmert. NWPlus und die Bio AG durften sich vorstellen, Schülerexperimente wurden vollführt und der Fachbereich Informatik präsentierte seine AG Roboter und selbst entwickelte Videospiele. Beispielsweise wurde in der Mensa eine Art Ping-Pong Spiel aufgebaut, bei dem man es durch das Berühren von Kupferplatten steuerte. Man leitete somit den Strom durch seinen Körper, musste also nicht nur auf eine Projektion starren, sondern auch Körpereinsatz zeigen! Uns hat dieses Spiel so gut gefallen, dass wir am liebsten nicht mehr damit aufgehört hätten.
Im Bereich der Sprachen und der Künste waren zwischen den Fächern Französisch, Latein, Russisch und Spanisch, der Kunstausstellung und der offenen Probe der Mittelstufenband auch wir, die GAG, zu finden.

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Das Gymnasium – Schule der Zukunft

Das Gymnasium Augustinianum ist seit Kurzem Teil der Nordrhein-Westfalen weiten Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“, deren Ziel es ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung in Schulen einen hohen Stellenwert erhält. Momentan befindet sich das Gymnasium noch auf Auszeichnungsstufe eins der Kampagne, zielt also auf einen schulischen Entwicklungsprozess, der zunächst mit einzelnen, auf Projekte oder Unterrichtseinheiten bezogenen Aktivitäten startet. Intention der Schule ist es momentan bis Ende der Kampagne im Jahre 2020 die Auszeichnungsstufe drei zu erreichen. Um Stufe zwei und drei zu erreichen, müsste die Ebene der Schulentwicklung übergreifen und schließlich auf die Öffnung der Schulen und die Vernetzung mit außerschulischen Partnern hinauslaufen.

Die Gestaltung des Lebens soll also in unserer Schule Einzug halten: Bildung für nachhaltige Entwicklung soll in den Schulalltag integriert werden und in unseren Unterricht hineinfließen, wobei die Schülerinnen und Schüler lernen…

  • …ihren Konsum und ihre Lebensweise zu reflektieren (Welche Folgen hat das, was wir tun, produzieren, konsumieren oder gesellschaftlich bewegen für Umwelt und Entwicklung?)
  • …die Vieldimensionalität zu verstehen (Wie ist die Entwicklung ökonomisch (ökonomische Leistungsfähigkeit), ökologisch (ökologische Verträglichkeit) und sozial (soziale Gerechtigkeit) zu bewerten?)
  • …eine globale Perspektive zu entwickeln (Leben wir so, dass alle Menschen (gerade auch in den Entwicklungsländern) eine Chance haben, ihr Überleben zu sichern?)
  • Generationsgerechtigkeit zu verstehen (Verhindert unsere Entwicklung wichtige Wahlmöglichkeiten der kommenden Generationen?)
  • und Gestaltungskonzepte kennenzulernen und eventuell zu gestalten (Welche Möglichkeiten, verantwortlich zu handeln, werden für die Schülerinnen und Schüler erkennbar?)

Zu den Arbeitsfeldern der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zählen neben den bekannten Bereichen wie Umweltschutz, Ressourcenschonung und internationale Gerechtigkeit unter anderem auch Bereiche wie Mobilität, Geschlechter und Generationengerechtigkeit, kulturelle Vielfalt sowie fairer Handel. Dabei wird der Fokus vor allem auf das Erwerben von Fähigkeiten und Fertigkeiten gelegt.
„Schule der Zukunft“ veranstaltet außerdem Medienwettbewerbe, in denen die Schülerinnen und Schüler sich und die Schule kreativ beweisen können: die Teilnahme an einem Videowettbewerb „WeTube – unser Projekt auf Youtube“ und/oder am Fotostory-Wettbewerb „Erzähl uns deine Geschichte in Word und Bild!“ ist möglich!
Aber auch für die Lehrerinnen und Lehrer beinhaltet diese Kampagne viele Möglichkeiten: Somit können sie zum Beispiel an Fortbildungen teilnehmen.

Lies hier, was unsere Schule in Zukunft unternehmen möchte, um nachhaltig zu sein: Zum Artikel „Treffen zur Nachhaltigkeit“

 

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Kurzgeschichte zum Nikolaus

„Jennifer?“, blinzelte Jonathan verdutzt, als er mich in der Tür erblickte.  „Was machst du hier? Wie bist du hier überhaupt hingekommen?“

Ich raffte etwas an meinem gemütlichen, allerdings viel zu großen Schal, damit ich ungehindert sprechen konnte und lächelte: „Naja, ich habe mir gedacht, dass wir vielleicht ei-“

„Abgelehnt.“ Ohne mich auch nur zu Ende angehört zu haben, verschränkte er die Arme und schüttelte mit zusammengezogenen Augenbrauen den Kopf.

„A-aber ich habe eine gute Idee“, versuchte ich meinen Vorschlag zu verteidigen und trat weiter in das warme Büro seines Großvaters, dem Direktor des Alt-Historischen Museums ein.
„Ohne Vorbereitung händige ich dir die Uhr nicht aus“, sagte er ruhig. „Wäre mein Großvater hier, würde er dich sofort wegschicken.“

„Aber er ist nicht hier und es ist wirklich keine große Sache“, versuchte ich es weiter und ließ nicht locker. Ich schloss hinter mit die Tür und lief eingepackt in Mantel und mit einer Tasche um den Schultern zu dem Schreibtisch, hinter dem mein Freund saß. Prüfend schaute er mich mit seinen grünen Augen an und rückte seine Brille mit dem dicken Rahmen zurecht.

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Kategorien: Advent 2016, Schule

„Kunst lebt durch Interesse“ – Eine kleine Kritik

„Zeichnet doch mal euren Sitznachbarn“, sagt die Kunstlehrerin zu ihren Schülern, woraufhin lautes Stöhnen aus den Sitzreihen zu hören ist. „Ich kann aber nicht malen!“, jammert eine Schülerin. Ein anderer sagt, er wäre total unbegabt in Kunst – Ein typisches Schauspiel in fast jedem Kunstunterricht einer normalen Schule.

Wahrlich, nicht jeder interessiert sich für die bildenden Künste – und er muss es auch nicht. Nur treffen wir an dieser Stelle auf ein Problem, oder besser gesagt ein Schema, das ich in vielen Fächern vermisse; der Schüler wird nicht an das Thema herangeführt. Er wird ohne zu wissen, was es alles gibt, wozu es gut ist, und wie es funktionieren kann auf die Aufgabe losgelassen. Ihm wird gesagt zeichne dies, lese das. Meine Frage ist: Wer möchte schon Vorgaben?

Das Problem ist, dass so das Interesse weder gefördert wird, noch zu Stande kommt. Das, was wir dann hören, ist Stöhnen.

Aber wie soll dieses Interesse überhaupt entstehen? Die Schulen, und selbst das [Bundes]Land hat kein Interesse daran. Sie rühmen sich mit ihren tollen Naturwissenschaftlern, ihren technischen Phänomenen, fördern alles, was damit zu tun hat. Und was macht der Kunstunterricht? Der kratzt am Rande von Gut und Böse.
Ein Beispiel: In der achten Klasse haben die Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums die Pflicht einen Differenzierungskurs zu wählen. „Zur individuellen Förderung“ heißt es. Schön und gut, aber werfen wir einen Blick auf den Wahlzettel, sehen wir, dass der Schüler zwischen drei bis vier Fremdsprachen, drei Naturwisschaften, einer Gesellschaftswissenschaft und einem Kurs namens „Darstellen und Gestalten“ entscheiden kann. Und selbst hier wurden die Bildenden Künste vor zwei Jahren zu einem Kurs zusammengefügt; aus Anfangs zwei Kursen (Malerei und Theater) á 60 Schülern, ist nun ein Kurs entstanden mit höchstens 30 Schülern. Wenn man mich fragt, ist dies eine Schande. Ein Rückschritt, was die Errungenschaft der Künste angeht.
Aber es geht noch schlimmer: Entscheidet man sich einen Leistungskurs Kunst zu wählen, ist man gezwungen, im Abitur eine Matheklausur anstatt einer Kunstklausur zu schreiben. Ich habe von einer Kunstlehrerin gehört, die fragte tatsächlich mal die zuständige Frau, ob die Mathematik-Leistungskurse denn dann auch eine Kunstanalyse im Abitur schreiben müssten. Als Antwort bekam die Lehrerin ein Lachen zuhören.
Den wenigen interessierten Schülern im Bereich Kunst wird somit unterstellt, dass sie nicht genug täten, um ihr Abitur zu schaffen.
Und nun möchte ich mal die ganzen Pädagogig-Kursteilnehmer und Deutsch-, Englisch und Französischabiturienten fragen, was sie denn so im Rahmen ihres Unterrichts und im Abitur schreiben müssen. Genau, eine Analyse oder eine Interpretation. Und im Grunde genommen macht man in Kunst nichts anderes; Man schreibt eine Bildanalyse- und Interpretation. Das kann auch nicht jeder Mensch, genauso wenig, wie jeder Mensch begabt in Mathe ist, oder ein pädagogisches Urteil fällen kann.
Wenn man mich fragt, ist Kunst genauso wichtig wie jedes andere Fach auch: Mathe, Deutsch, Englisch, Biologie, Physik, Sport. Und im Grunde genommen wissen die ganzen Menschen gar nicht, wie wichtig Kunst ist. Kunst ist nicht nur ein Bild. Kunst umfasst Architektur, Kleidung, Werbung, Design. Und wer möchte nicht in einem schicken Haus wohnen, ein fesches Auto haben, trendige Kleidung tragen? Oder einfach nur einen schönen Desktophintergrund haben.

Und das ist es, was ich zu Anfang gesagt habe; Das Problem ist, dass so das Interesse weder gefördert wird, noch zu Stande kommt. Und das ist nicht nur die Aufgabe eines kompetenten Lehrers, sondern auch die der Schulen, Vereine und Ministerien. Kunst lebt durch Interesse. Stirbt das Interesse aus, dann werden die wenigen Interessierten untergehen. Und somit auch die Buntheit und Individualität unserer Gesellschaft. Worauf wollen sich dann unsere tollen Politiker berufen?

Kategorien: GAGpolit, Schule